Eine Theke in Bar, Hotel, Studio oder Büro ist Möbel, Arbeitsplatz und Teil des Markenerlebnisses. Eine schöne Front ist nur eine Aufgabe. Dieser Ratgeber erklärt Konstruktion, Arbeitsbereiche, Feuchtigkeit, Kassentechnik, Kabel, Barrierefreiheit, Branding und Montage – für eine Maßtheke im europäischen Geschäftsinterieur.
Eine Theke ist mehr als ein großer Tisch
Eine lange Platte mit schöner Front lässt sich leicht vorstellen. Im Alltag wird die Aufgabe komplexer. Je nach Betrieb braucht die Theke Kühlung, Spüle, Kaffeetechnik, Kasse, Drucker, Leitungen, Licht, Lüftung, Regale, Abfallbereich und Stauraum – und Platz für das Team. Gäste sehen die andere Seite. Sie kann zum prägenden Element des Interieurs werden.
Eine Maßtheke verbindet Holz, Harz, CNC-Details und Metallarbeiten. Massivholz bringt Charakter, Harz einen Akzent oder die Markenfarbe. CNC-Fräsen ermöglicht geplante Motive und Geräteöffnungen. Eine passend konstruierte Metallstruktur unterstützt den Aufbau dort, wo es nötig ist.
Wir setzen nicht überall Harz ein, nur weil unsere Werkstatt damit arbeitet. Ein nasser Arbeitsbereich kann Edelstahl oder eine andere geeignet spezifizierte Fläche brauchen. Holz und Harz bleiben dann auf der Gästeseite. Ein gutes Firmenprojekt beginnt bei der Funktion jedes Bereichs, nicht bei möglichst viel von einem Material.
Die Oberfläche aus allen Blickwinkeln betrachten
Arbeitsplatte, Insel oder Theke brauchen mehr als eine schöne Vorderansicht. Prüfen Sie Verbindungen, Ausschnitte, Arbeitshöhe, Zugang zur Technik, Reinigung und den Weg, über den das fertige Teil ins Gebäude kommt.
Eiche mit weißem Harz im Barbereich
Die helle Komposition verbindet eine besondere Thekenfläche mit einem geplanten Arbeitsbereich hinter der Bar.
Weißes Harz mit organischer Holzkante
Der Materialkontrast zeigt, wie helles Harz die Holzmaserung betonen kann.
Große Platte mit separatem Unterbau
Konstruktion und gegebenenfalls Teilungsverbindungen werden gemeinsam mit Lieferung und endgültigem Einbau geplant.
Die Fotos zeigen echte Arbeiten von Ahoj Epoxy. Die Beschreibungen beziehen sich auf die im Portfolio dokumentierten Merkmale; Maße und Lieferzeit stimmen wir für jeden neuen Auftrag gesondert ab.
Wo eine maßgefertigte Theke ihren Mehrwert zeigt
Restaurants, Bars, Weinbars, Cafés und Bäckereien.
Hotelempfang, Concierge und Lobbybar.
Empfangstresen und Eingangsbereiche in Büros.
Kosmetikstudios, Praxen, Showrooms und hochwertige Verkaufsräume.
Ausstellungen, Veranstaltungstheken und Markeninstallationen.
Verkostungsräume, Weingüter und handwerkliche Getränkekonzepte.
Gaming- und Unterhaltungsbetriebe.
Interieurprojekte nach Studiozeichnungen, bei denen die fertige Theke die Marke des Kunden trägt.
Unterschiedliche Theken, unterschiedliche Aufgaben
| Thekentyp | Wichtigste Anforderung | Gästeseite | Arbeitsseite | Wichtige Details |
|---|---|---|---|---|
| Cocktailbar | Effizienter Service und Nassbereiche | Markante Holz-Harz-Platte | Spüle, Eis, Edelstahl und Stauraum | Rutschgefahren, Ausstattung und Wartungszugang |
| Kaffeetheke | Arbeitsablauf und Wärmebelastung | Holz, Markenauftritt und integriertes Licht | Espressomaschine, Mühle und Abschlagbehälter | Dampf, Strom und Lüftung |
| Hotelempfang | Erster Eindruck und Barrierefreiheit | Markenidentität, Licht und klare Linien | Kassentechnik, Unterlagen und Stauraum | Passend geplanter barrierefreier Servicebereich |
| Büroempfang | Markenauftritt und Kabelführung | Klare, individuell gestaltete Front | Bildschirme, Zahlungstechnik und Zutrittskontrolle | Leitungswege und Wartungszugang |
| Geschäft oder Showroom | Markenidentität und Kundenführung | Markenauftritt und Warenpräsentation | Stauraum und Kasse | Beanspruchung und Barrierefreiheit |
| Veranstaltung oder Messe | Montage und Transportfähigkeit | Starke Markenpräsenz | Begrenzter Ausstattungsumfang | Zerlegbarer Aufbau und Transport |
2. Die Höhe auf die Aufgabe abstimmen
Unterschiedliche Tätigkeiten brauchen unterschiedliche Höhen. Eine erhöhte Gästefläche, die Arbeitsplatte hinter der Bar und ein barrierefreier Servicebereich können zur selben Theke gehören – jeweils auf passend geplanter Höhe.
Für öffentlich zugängliche Theken werden die Anforderungen an Barrierefreiheit für den tatsächlichen Betrieb geprüft. Als internationales Beispiel fordert Abschnitt 904.4.1 der US-amerikanischen ADA Standards bei seitlicher Anfahrt grundsätzlich einen mindestens 915 mm langen und höchstens 915 mm hohen Verkaufs- oder Serviceabschnitt mit entsprechender angrenzender Bewegungsfläche. Ausnahmen und weitere Bestimmungen sind zu beachten. Das ist eine US-Vorgabe, keine deutsche, österreichische oder sonstige europäische Planungsvorschrift. Der Vergleich zeigt, warum eine durchgehend hohe Theke nicht allen Besuchern gerecht wird.
Architekt oder verantwortlicher Planer bestätigt Maße und Zugangsanforderungen für das konkrete Land, Gebäude und Nutzungskonzept.
3. Beide Seiten der Bar für ihre Aufgabe auslegen
Auf der Gästeseite landen Gläser, Ellbogen, Telefone und gelegentlich verschüttete Getränke. Hinter der Bar treffen Wasser, Alkohol, Zitrusfrüchte, Eis, Dampf, Metallwerkzeuge und häufigere Reinigung auf die Fläche.
Eine besondere Holz-Harz-Platte kann zur Gästeseite passen. Die Arbeitsseite erhält gegebenenfalls Edelstahl, Kompaktlaminat, Stein oder ein anderes Oberflächensystem, das zu Geräten, Belastung und Reinigungsmitteln passt.
Materialien nach Bereichen auszuwählen ist durchdachter, als einer dekorativen Oberfläche jede Aufgabe zuzumuten.
4. Mit Holz Ihre Marke ausdrücken
Eiche bringt einen vertrauten, natürlichen Charakter in Restaurants, Weinlokale, Hotels und Büros.
Nussbaum gibt einem dunkleren, fein abgestimmten Interieur Tiefe, besonders neben Messing, Stein und warmem Licht.
Esche wirkt heller und zeitgemäß. Zu schwarzem Metall und dunklem Harz entsteht ein markanter Kontrast.
Die Holzart ist nur ein Teil der Entscheidung. Über die ganze Länge braucht es eine stimmige Komposition. Bei einer fünf Meter langen Theke werden Maserung, Teilstücke und Verbindungen gemeinsam geplant, statt auf eine einzige außergewöhnliche Bohle zu setzen.
5. Harz dort einsetzen, wo es etwas beiträgt
Harz kann eine mittige Einlage bilden, einer natürlichen Holzkante folgen, ein transparentes Fenster schaffen oder Farbe, Logo, Karte und ein gezieltes dekoratives Detail aufnehmen.
Eine Lobbybar könnte ein rauchiges Band erhalten, das der Maserung folgt. Ein technisches Unternehmen kann ein geeignetes Produktbauteil oder Metalldetail im Empfang aufgreifen. Im Hotel lässt sich transparentes Harz in ein sorgfältig geplantes Lichtkonzept einbinden.
Die stärkste Wirkung entsteht durch ein Detail, das zum Interieur passt – nicht durch möglichst viel Harz.
6. Dem Logo die passende Umsetzung geben
Je nach Motiv und Material lässt sich ein Logo lasern, als V-Gravur fräsen, mit Harz füllen, als Holz- oder Metalleinlage fertigen oder als separate Plakette einsetzen.
Am Empfang wirkt zurückhaltendes Branding oft am souveränsten. Eine präzise, gut beleuchtete Marke kann stärker sein als ein übergroßes Logo über die gesamte Front.
Bei White-Label-Projekten kann die Theke die Kundenidentität ohne sichtbare Kennzeichnung von Ahoj Epoxy tragen. Wir arbeiten nach dem mit Kunde oder Interieurstudio abgestimmten Gestaltungskonzept.
7. Integriertes Licht wartbar planen
LED-Licht kann unter der Vorderkante, in einer Schattenfuge, hinter einem Logo oder unter lichtdurchlässigem Harz liegen.
Lichtkomponenten werden nicht ohne Wartungszugang dauerhaft eingeschlossen. LED-Streifen, Netzteile und Verbinder können im Laufe der Nutzung ausgetauscht werden müssen.
Wir planen abnehmbare Revisionsblenden oder zugängliche Kanäle. So lässt sich die Beleuchtung warten, ohne den fertigen Tresen aufzuschneiden.
8. Kasse und Zahlungsterminal einplanen
Strom, Datenanschlüsse und Arbeitsraum für Kasse, Zahlungsterminal, Barcodescanner und Belegdrucker werden berücksichtigt.
CNC-gefräste Kanäle und Kabelwannen unter der Platte verbergen Leitungen, halten sie aber für Wartung zugänglich.
Vor der Fertigung wird festgelegt, wo Kunden das Terminal bedienen. Ein zu kurzes Kabel oder ein Gerät hinter einer hohen Kante macht jede Zahlung unnötig umständlich.
9. Empfangsbildschirme bewusst integrieren
Ein Bildschirm soll zur Gestaltung gehören und nicht nachträglich hineingestellt wirken. Passende Monitorarme, verdeckte Kabelwege und ein definierter Technikbereich halten den Aufbau übersichtlich.
Soll eine Front den Bildschirm teilweise vor Gästen verbergen, wird sie auf die tatsächlichen Geräte und die Sichtlinie des Empfangspersonals abgestimmt.
Eine bequeme Arbeitsposition wird nicht geopfert, nur um den Bildschirm hinter einer schönen Front zu verstecken. Ergonomie bleibt Teil der Aufgabenstellung.
10. Leitungen einen geplanten Weg geben
Eine gewerbliche Theke enthält meist mehr Leitungen, als die Visualisierung zeigt: Strom, Netzwerk, Kasse, Licht, Bildschirme, Ladeanschlüsse, Drucker, Router, Alarmtechnik und gegebenenfalls Audio.
Ein abgestimmter Installationsweg mit Wartungszugang ist besser, als bei jedem neu eintreffenden Gerät weitere Löcher zu bohren.
Bei Lieferung in Teilstücken werden Module und Anschlüsse gekennzeichnet und Montageinformationen vereinbart. So kann das Montageteam die Theke effizient zusammensetzen.
11. Steckdosen und USB-C berücksichtigen
Am Empfang können zugängliche Steckdosen für Laptop, Telefon oder vorübergehend benötigte Geräte sinnvoll sein. Eine Bar braucht abgestimmte Stromversorgung für Kaffeetechnik, Kühlung und weitere Geräte.
Elektroplanung und Anschluss liegen bei den dafür qualifizierten Fachkräften. Wir bereiten die vereinbarten Geräteöffnungen, Leitungswege und Zugänge im Möbel vor.
Für USB-C werden unterstützte Leistung und Ladeprotokoll des Moduls zusammen mit Netzteil, Kabel und Endgerät geprüft. Ein USB-C-Stecker allein belegt keine bestimmte Ladeleistung.
12. Den Spülbereich für täglichen Nassbetrieb auslegen
Am Spülbereich ist eine Spezifikation für wiederholte Nässe erforderlich. Wasser gehört hier zum Arbeitsalltag und ist nicht nur ein gelegentlich verschüttetes Glas.
Wird in der Nähe Holz eingesetzt, brauchen Schnittkanten, Verbindungen und Unterseite passende Details und Schutz als Teil des Nassbereichs. Eine dekorative Oberfläche macht den gesamten Aufbau nicht wasserdicht.
Für intensiven Cocktailservice können wir im anspruchsvollen Nassbereich ein geeignetes Edelstahlsystem vorsehen. Holz bleibt dort, wo seine Optik und Haptik den größten Beitrag leisten.
13. Wärme an der Kaffeetheke berücksichtigen
Eine Espressomaschine bringt Gewicht, Wärme und Dampf mit. Die Mühle erzeugt Kaffeestaub; der Abschlagbehälter führt zu Stößen und Feuchtigkeit. Die Theke wird um die tatsächlichen Geräte herum geplant.
Dekoratives Harz wird nicht in einem dauerhaft stark erwärmten Bereich eingesetzt, ohne Eignung und Grenzen des konkreten Harz- und Oberflächensystems zu bestätigen.
Wie bei einer Küchenplatte hängt die Wärmebeständigkeit vom spezifizierten Aufbau ab. Sie ist keine universelle Eigenschaft jeder Epoxidharzfläche.
14. Die Oberfläche auf die Reinigung abstimmen
Alkohol, Zitrusfrüchte, Sirup und Reinigungsmittel gehören zum Baralltag. Die Oberfläche wird für tatsächliche Nutzung und Pflege gewählt; die Produktverträglichkeit wird geprüft.
Nennen Sie starke Fettlöser oder alkoholhaltige Desinfektionsmittel vor der Beschichtungsauswahl. Solche Produkte passen nicht automatisch zu jeder Oberfläche.
Für gewerbliche Projekte empfehlen wir kurze, verständliche Pflegehinweise bei der Übergabe.
15. Über den Eröffnungstag hinausdenken
Eine stark genutzte Theke bekommt Gebrauchsspuren. Statt Kratzfestigkeit ohne Grenzen zu erwarten, betrachten Sie Pflegeaufwand und Möglichkeiten zur Wartung oder Überarbeitung.
Feine Kratzer fallen auf dunklem Hochglanzharz häufig stärker auf als auf einer seidenmatten Fläche oder lebhafter Holzmaserung.
Wählen Sie für Hotel und Gastronomie eine Oberfläche für den täglichen Service – nicht nur für das Eröffnungsfoto.
16. Die Front muss nicht durchgehend massiv sein
Je nach Entwurf und Belastung kann die Front furnierte Paneele, gerillte MDF-Flächen, CNC-Reliefs, Massivholzdetails, Metall und Harzeinlagen verbinden.
Ein durchdachter Aufbau kann Gewicht verringern, Montage vereinfachen und das Budget auf die Details konzentrieren, die Kunden tatsächlich wahrnehmen.
Hochwertige Maßmöbel müssen nicht übermäßig schwer sein. Sie müssen durchdacht konstruiert sein.
17. Mit CNC-Details Tiefe schaffen
Eine Empfangsfront bietet Raum für geometrische Fräsungen, senkrechte Rillen oder ein fließendes CNC-Muster.
Prüfen Sie das Muster aus dem üblichen Betrachtungsabstand der Besucher. Sehr feine Details können mehr Reinigung verlangen, ohne gestalterisch mehr zu leisten.
CNC-Bearbeitung ermöglicht außerdem eine abgestimmte, geometrisch genaue Wiederholung des Musters über die Thekenmodule hinweg.
18. Gerundete Theken brauchen abgestimmte Geometrie
Eine gerundete Front kann den Raum weicher wirken lassen und Besucher führen. Fertigung und Einbau werden dadurch aber anspruchsvoller.
Der Radius beeinflusst Rahmen, Paneele, Kanten und Transport. Bei einem modularen Aufbau werden Verbindungen bewusst so platziert, dass sie zum Entwurf passen.
Für organische Formen hilft ein gemeinsames 3D-Modell, damit beteiligte Lieferanten nach derselben Geometrie arbeiten.
19. Den Hotelempfang zum Teil des Willkommens machen
Ein Hotelempfang verbindet Markenidentität, Gästeservice, Stauraum, Zimmerschlüssel, Unterlagen und gegebenenfalls Sicherheitsanforderungen.
Er gehört zu den ersten Eindrücken der Gäste. Materialien und Details setzen deshalb den Ton für den Aufenthalt.
Ein charakteristisches Holz, eine regionale Karte, eine von der Landschaft inspirierte Harzfarbe oder ein Metalldetail mit Hotelmarke können eine örtliche Geschichte erzählen.
20. Den Büroempfang mit dem Interieur verbinden
Am Büroempfang helfen eine ruhige architektonische Komposition und sorgfältig gelöste Kabelführung.
Materialien und Details können Besprechungsmöbel und Wandpaneele aufnehmen. So erhält der Eingangsbereich eine zusammenhängende Identität.
Bei Unternehmen mit einem eigenen physischen Produkt kann ein geeignetes Bauteil, CNC-Muster oder eine Einlage dezent auf ihre Tätigkeit verweisen.
21. Die Oberfläche auf den Betrieb abstimmen
Die Theke eines Kosmetikstudios oder einer Praxis kann kleiner sein und trotzdem häufigen Kundenkontakt, Kosmetika und Reinigungsmittel aushalten müssen.
Im Showroom kann der Empfang zugleich als Warenpräsentation dienen.
Material und Oberfläche werden für den tatsächlichen Einsatz gewählt. Eine schöne geölte Fläche ist nicht automatisch für tägliche Desinfektion geeignet. Das spezifizierte System muss zur Reinigung passen.
23. Den Weg zum endgültigen Standort planen
Bei einem fünf Meter langen Empfang ist ein einziges unteilbares Element selten die praktischste Lösung. Der Zugangsweg bestimmt den Aufbau mit.
Die Konstruktion lässt sich in transportfähige Module aufteilen. Ihre Verbindungen werden so abgestimmt, dass die montierte Theke als zusammenhängendes Möbel wirkt.
Türen, Aufzüge, Treppen, Entladebereich und vollständiger Transportweg werden vor der Fertigung geprüft.
24. Den tatsächlichen Boden berücksichtigen
Ein vorhandener Boden ist möglicherweise nicht ganz eben. Über mehrere Meter können selbst kleine Abweichungen sichtbar werden.
Passend spezifizierte Stellfüße und Sockeldetails können den Aufbau ausrichten. Abdeckung oder Schattenfuge werden anschließend darauf abgestimmt.
Eine schwere Holzplatte gleicht weder einen unebenen Boden noch einen schlecht ausgerichteten Unterbau aus.
25. Anschlüsse an Wände und Stützen ausmessen
Trifft die Theke auf Wand, Stütze oder Glaswand, werden endgültige Maße nach Abschluss der wesentlichen Bauarbeiten bestätigt.
Der fertige Raum kann um mehrere Millimeter oder mehr von den Architekturzeichnungen abweichen.
Bei komplexen Anschlüssen kann vor der endgültigen CNC-Bearbeitung eine Schablone oder ein weiteres Aufmaß nötig sein.
26. Brandschutz und technische Anforderungen früh klären
Gewerbliche Interieurs können besondere Anforderungen an Materialien, Elektroinstallation, Fluchtwege und weitere Details stellen. Zuständige Fachleute bestätigen die geltenden Vorgaben.
Wir ersetzen weder Architekt noch Brandschutzfachplaner. Benötigte Klassifizierungen oder Nachweise werden vor der Materialauswahl benannt. Eignung wird geprüft, nicht vorausgesetzt.
Das ist besonders bei Hotels, Einkaufszentren, öffentlichen Gebäuden und größeren Gewerberäumen wichtig.
27. Verpackung und europäische Lieferung koordinieren
Eine Maßtheke ist kein gewöhnliches Paket. Verpackung muss lange Kanten, fertige Oberflächen, Metallteile und Ecken während Transport und Handhabung schützen.
Unsere Werkstatt in Bratislava bietet einen Ausgangspunkt für Straßentransport nach Österreich, Tschechien und Deutschland. Lieferbedingungen und Kosten hängen von Zielort, Packmaßen, Handhabung und vereinbarten Montageleistungen ab.
Für manche Projekte passen vormontierte Module. Andere lassen sich als separate Paneele und Platte effizienter transportieren. Der Aufbau wird anhand von Entwurf und Montageplan abgestimmt.
28. Eine Werkstatt in Bratislava für europäische Projekte
Individuelle Gastronomiemöbel brauchen erhebliche Planungs- und Werkstattzeit. Unsere Werkstatt in Bratislava bietet europäischen Kunden eine spezialisierte Fertigungsmöglichkeit. Vergleichen Sie vollständige, gleichwertige Angebote mit Spezifikation, Lieferung und Montage. Der Standort allein garantiert keine Ersparnis.
Eine mitteleuropäische Fertigungsbasis ermöglicht Straßentransport und abgestimmte Abläufe für Muster und Montage. Termine werden trotzdem für jedes Projekt gesondert vereinbart.
Für die Schweiz werden Zoll- und Einfuhrbedingungen separat abgestimmt, da das Ziel außerhalb der EU liegt.
29. Aus dem Studioentwurf eine baubare Theke machen
Ein Interieurstudio kann CAD-Zeichnungen, Ansichten, Materialkonzept, 3D-Visualisierungen und Projektspezifikation liefern.
Wir arbeiten den abgestimmten Entwurf in Fertigungsdetails aus: Verbindungen, Module, CNC-Dateien, Metallstruktur, Harzgussfolge, Oberflächen und Verpackung.
Braucht ein Detail stärkere Unterstützung oder besseren Wartungszugang, klären wir das vor der Herstellung. Eine Lösung auf dem Papier ist besser als ein eingebautes Problem.
30. Fertigung unter Ihrer Marke
Ahoj Epoxy kann im Hintergrund als Ihr Fertigungspartner arbeiten.
Interieurstudio, Architekt, Innenausbauer oder Möbelmarke behalten die Kundenbeziehung. Wir fertigen das besondere Werkstück unter ihrer Identität.
Vertraulichkeit, eindeutige Zeichnungsstände, freigegebene Muster und klare Zuständigkeiten für Aufmaß und Montage sind dabei besonders wichtig.
31. Details an einem echten Muster freigeben
Prüfen Sie Harzfarbe und Transparenz, Glanzgrad, Holzbeize, Metalloberfläche, Gravurtiefe und Lichtfarbe der dekorativen Beleuchtung.
Ein Bildschirm gibt fertige Materialien nicht zuverlässig wieder. Bei einem großen Empfang lohnt sich ein reales Muster vor der verbindlichen Fertigungsentscheidung.
Für mehrere Standorte wird das freigegebene Muster zur Referenz für die folgenden Projekte.
32. Einen wiedererkennbaren Auftritt über mehrere Standorte schaffen
Für Restaurantgruppen, Kosmetikbetriebe oder Handelsmarken mit mehreren Filialen kann ein Maßentwurf die Grundlage einer wiederholbaren Spezifikation sein.
Natürliches Holz unterscheidet sich von Stück zu Stück. Maße, CNC-Muster, vereinbarte Harzfarben, Metallarbeiten und Servicebereiche lassen sich dagegen über das Programm hinweg koordinieren.
So bleibt der handwerkliche Charakter erhalten, während jeder Standort eine erkennbare Identität bekommt.
33. Verstehen, was das Angebot bestimmt
Wichtige Faktoren sind Maße, Holz, Harzmenge, CNC-Arbeiten, Rundungen, Metallrahmen, integriertes Licht, Stauraum, Beschläge, Modulzahl, Oberflächen, Verpackung, Lieferung und Montage.
Auch Geräteanschlüsse zählen. Ein schlichter Empfang hat einen anderen Umfang als eine ausgestattete Cocktailbar mit Nassarbeitsbereichen.
Ein Preis je laufendem Meter ist deshalb höchstens eine grobe Orientierung, kein verlässliches Angebot für die fertige Theke.
34. Mit einer brauchbaren Anfrage starten
Senden Sie Grundriss, ungefähre Thekenmaße, 3D-Modell oder Referenzbilder, Nutzungskonzept, Geräteliste und Montageland.
Für eine Bar ergänzen Sie Modelle von Espressomaschine, Kühlschrank, Spüle und Kasse. Am Empfang zählen Bildschirme, Stauraum, Zutrittskontrolle und die vom Planer bestätigten Zugangsanforderungen.
Führt ein Studio das Projekt, helfen CAD-Zeichnungen und Materialspezifikation schon zu Beginn besonders.
35. Teure spätere Änderungen vermeiden
Eine schöne Front entwerfen, ohne Platz für die Geräte dahinter zu lassen.
Den erforderlichen barrierefreien Servicebereich im ursprünglichen Entwurf vergessen.
LED-Netzteile und Steuerungen ohne Wartungszugang einschließen.
Eine dunkle Hochglanzplatte für eine stark genutzte Bar wählen, ohne sichtbare Gebrauchsspuren zu besprechen.
Holz in einem dauerhaft nassen Bereich ohne passenden Aufbau und Schutz einsetzen.
Mit CNC-Arbeiten beginnen, bevor die tatsächlichen Gerätemaße bestätigt sind.
Eine übergroße, unteilbare Konstruktion fertigen, die nicht durch die Gebäudetüren passt.
Nach einem veralteten Zeichnungsstand fertigen.
Eine Visualisierung mit einer fertigen Produktionszeichnung verwechseln.
Fragen aus Gastronomie und Interieurstudios
Kann die Gästeseite dekorativ sein und die Arbeitsseite Edelstahl bleiben?
Ja. Die dekorative Gästeseite vom anspruchsvollen Arbeitsbereich zu trennen kann sinnvoll sein. Jede Oberfläche wird für ihre Aufgabe spezifiziert.
Können Sie unser Logo integrieren?
Ja. Je nach Motiv und Konstruktion stimmen wir eine passende Umsetzung mit CNC-Details, Einlage, Gravur, Metall oder Harzfüllung ab.
Kann die Theke LED-Beleuchtung enthalten?
Ja, wenn Beleuchtung und Komponenten mit Wartungszugang geplant werden.
Können Sie Kassentechnik und Kabel berücksichtigen?
Ja. Vor der Fertigung benötigen wir Gerätespezifikationen, damit Öffnungen, Leitungswege und Zugänge abgestimmt werden können.
Können Sie einen gerundeten Empfang fertigen?
Ja, nach Abstimmung von Geometrie und Konstruktion. Die Module werden für Transport und Einbau geplant.
Ist eine fünf Meter lange Theke möglich?
Ja. Eine solche Länge braucht in der Regel transportfähige Teilstücke. Verbindungen und Zusammenbau werden im Entwurf abgestimmt.
Kann die Theke einen barrierefreien Servicebereich erhalten?
Ja. Der verantwortliche Planer bestätigt passende Maße und Zugangsanforderungen für den Betrieb. Wir übernehmen diese in die freigegebenen Fertigungsunterlagen.
Passt Harz in den Nassarbeitsbereich einer Bar?
Das hängt von Harz und Oberfläche, Belastung und Reinigung ab. Für intensiven Service können wir eine Materialkombination empfehlen statt Harz auf jeder Fläche.
Können Sie nach dem Entwurf eines deutschen Interieurstudios fertigen?
Ja. Den Leistungsumfang stimmen wir für jedes Projekt individuell ab.
Bieten Sie White-Label-Fertigung an?
Ja. Den Leistungsumfang stimmen wir für jedes Projekt individuell ab.
Können Sie Lieferung und Montage in Österreich oder Deutschland organisieren?
Wir prüfen Adresse, Maße, Zugangsweg und Montageumfang. Danach bestätigen wir Ablauf und Angebot für das Projekt.
Lässt sich der Entwurf an mehreren Standorten wiederholen?
Ja, nach Abstimmung von Fertigungsspezifikation und Referenzmuster. Die natürliche Variation des Holzes bleibt berücksichtigt.
Klares Design, Technik im Hintergrund gelöst
Besucher sollen ein zusammenhängendes Möbel sehen, das zu Ihrer Marke gehört – keine Sammlung von Kabelwannen, Stellfüßen, Montagefugen und Revisionsöffnungen. Die Technik bleibt wichtig. Sie wird nur im Entwurf sinnvoll gelöst.
Ihr Team soll den Unterschied täglich spüren: Geräte an passenden Stellen, Kabel aus dem Weg, geeignete Reinigung und ein Ablauf ohne unnötige Handgriffe.
Holz und Harz geben einer Theke ihren Charakter. Durchdachte Konstruktion, passend ausgelegte Arbeitsbereiche, Barrierefreiheit, technische Koordination und Montage machen daraus ein praktisches gewerbliches Möbel.
Ahoj Epoxy fertigt Bartheken und Empfangstresen nach Maß in Bratislava für Restaurants, Hotels, Büros und Interieurstudios. Europäische Lieferungen werden projektspezifisch vereinbart. Wir entwickeln mit Ihnen die Möbelplanung oder arbeiten als White-Label-Fertigungspartner nach Ihren Zeichnungen. Umfang und Zuständigkeiten werden von Anfang an bestätigt.
Eine Theke für Ihr Team und Ihre Marke
Senden Sie Grundriss, Arbeitsbereiche, Gerätedetails und gestalterische Richtung. Gemeinsam bringen wir Serviceablauf, Konstruktion und Gästeseite zusammen.





