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Praxisprojekt Layher: vom Firmenbauteil zum persönlichen Geschenk
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Praxisprojekt Layher: vom Firmenbauteil zum persönlichen Geschenk

Am Anfang standen Metallteile vom Kunden und eine näher rückende Firmenveranstaltung. Layher wollte seinen Mitarbeitenden ein Geschenk mit eigenem Bezug überreichen. Wir sollten aus den Komponenten fertige Erinnerungsplaketten machen – vom passenden Fertigungsweg bis zur weißen Beschriftung und fertigen Oberfläche.

Fertige schwarze Epoxidharz-Plaketten für Layher Slovensko mit eingegossenen Metallteilen und weißer Gravur
Fertige Mitarbeitergeschenke für Layher Slovensko. KI-gestützte Panorama-Bearbeitung anhand von Projektfotos.

Der Ausgangspunkt kam direkt vom Kunden

Layher stellte nicht nur das Logo bereit, sondern auch die Metallkomponenten für die Geschenke. Damit war ein wichtiger Teil der Idee bereits vorhanden: Statt ein allgemeines Firmensymbol zu suchen, konnten wir mit einem echten Gegenstand arbeiten. Er hatte seine Form, sein Gewicht und einen Bezug zur Tätigkeit des Unternehmens.

Wir gaben ihm Raum in einer einfachen rechteckigen Plakette. Die schwarze Grundlage sollte das silberne Metall hervorheben, die transparente Schicht es sichtbar lassen und die weiße Schrift mit Logo den Anlass ergänzen. Keines dieser Elemente sollte dem eigentlichen Motiv die Aufmerksamkeit nehmen.

Gleichzeitig war der Termin knapp. Gestaltung und Fertigung ließen sich nicht getrennt betrachten. Schon bei der Formwahl musste klar sein, wie Guss, Bearbeitung und Personalisierung aufeinander folgen würden.

Wenn der Termin den Fertigungsweg mitbestimmt

Mit mehr Vorbereitungszeit hätten wir für eine vergleichbare Serie eine große Silikonform erwogen. Hier fiel die Wahl auf hölzerne Plattenmatrizen. Auf der CNC frästen wir wiederholte Vertiefungen als Ausgangspunkt für die einzelnen Plaketten. Das war eine Lösung für diesen Zeitplan, kein allgemeiner Ersatz für Silikon.

Nach dem Fräsen war die Vorbereitung nicht beendet. Die Vertiefungen wurden nachbearbeitet, grundiert und für den Guss vorbereitet. In jedem Feld sollte anschließend dieselbe Schichtfolge entstehen. Entsprechend wichtig war die Arbeit, die am fertigen Stück später kaum auffällt.

Ein Eilauftrag bedeutete hier, dort einen effizienteren Weg zu finden, wo das möglich war. Nicht notwendige Materialphasen zu überspringen, sondern die Arbeit so vorzubereiten, dass die einzelnen Schritte zusammenpassten.

Schwarze Basis, Metall und transparenter Guss

Zuerst gossen wir die schwarze Epoxidharzschicht in die vorbereiteten Vertiefungen und ließen sie für die nächste Bearbeitung aushärten. Sie schuf den Kontrast, der die Plakette prägt: ein silberner kreisförmiger Bestandteil auf dunklem Grund.

Auch die Metallteile brauchten eine eigene Vorbereitung. Jede Komponente wurde gereinigt, grundiert und anschließend auf der ausgehärteten schwarzen Schicht fixiert. Solche Arbeiten sind auf einem Produktfoto kaum sichtbar, gehören beim Einbinden beigestellter Teile aber zum wesentlichen Aufwand.

Darauf folgte transparentes Epoxidharz. Es verband die Komponente zum Ganzen und ließ Kontur und Öffnungen sichtbar. Die Gestaltung blieb bewusst reduziert: Schwarz, Silber und klares Harz. Den Bezug zum Unternehmen trug das Bauteil selbst, nicht ein zusätzliches Farbmotiv.

Nach dem Verguss musste das Material aushärten. Daran änderte die Dringlichkeit nichts. Zu diesem Zeitpunkt lag weiterhin ein Werkstück vor: Ebnen der Flächen, Grafik und endgültige Oberfläche standen noch aus.

Die Beschriftung war mehr als ein Aufdruck

Die ausgehärteten Matrizen mit den gegossenen Teilen kamen erneut auf die Maschine. Von Ober- und Unterseite wurde Material abgetragen, um die Flächen zu ebnen. Erst darauf konnte die kontrastreiche Personalisierung folgen.

Mit einem feinen CNC-Werkzeug frästen wir flache Vertiefungen für Text und Logo. Auf den Plaketten stehen im Original „5. rokov“ und „Layher Slovensko“, ergänzt durch das Layher-Zeichen. Die Linien wurden im Material angelegt und nicht erst zum Schluss aufgedruckt.

Die gefrästen Bereiche füllten wir anschließend mit weißem Epoxidharz. Die Farbe erhielt so ihren Platz in der vertieften Grafik. Danach konnte die gesamte Fläche fertig bearbeitet werden. Fräsen und Ausfüllen bildeten eine eigene Etappe der Herstellung.

Bei ähnlichen Anfragen ist das ein wichtiger Unterschied: „Logo ergänzen“ kann einen einfachen Arbeitsschritt oder einen eigenen Fertigungsabschnitt bedeuten. Hier machten CNC-Bearbeitung und farbige Füllung die Kennzeichnung zum Bestandteil der Plakette.

Aus dem Arbeitsteil wurde ein persönliches Dankeschön

Nach der weißen Füllung folgten Schleifen, Oberflächenbearbeitung und die abschließende Wachsbehandlung. Erst damit wurden aus den einzelnen Arbeitsphasen fertige Stücke: schwarze Grundlage, sichtbares Metallteil, transparenter Guss und helle Grafik.

Für uns liegt der besondere Reiz darin, dass die ursprüngliche Komponente erkennbar blieb. Sie bekam eine neue Aufgabe, ohne ihren Bezug zum Kunden zu verlieren. Aus einem bereitgestellten Bauteil entstand ein Geschenk für die Menschen im Unternehmen – mit Bedeutung über das Logo hinaus.

Der Auftrag zeigt auch, warum wir ein Projekt als Ganzes betrachten. Matrize, Metallvorbereitung, Harzschichten und Gravurverfahren waren miteinander verbundene Entscheidungen. Gemeinsam führten sie von der dringenden Anfrage zu einem konkreten fertigen Gegenstand.

Vielleicht gibt es auch in Ihrem Unternehmen ein Teil, Material oder Symbol, das Ihr Team sofort erkennt. Es kann der Ausgangspunkt für ein eigenes Geschenk sein. Beginnen wir mit Foto, Zweck und Termin. Den Herstellungsweg entwickeln wir passend zu dem, was das Ergebnis ausdrücken soll.

Häufige Fragen

Warum haben Sie eine Holzmatrize verwendet?

Der Auftrag war dringend. CNC-gefräste Holzmatrizen waren die gewählte Lösung für diesen Ablauf. Bei mehr Zeit hätten wir eine große Silikonform erwogen.

Wurde die weiße Schrift nur aufgedruckt?

Nein. Text und Logo wurden als flache Vertiefungen CNC-gefräst und mit weißem Epoxidharz gefüllt. Danach folgten Schleifen und Wachsbehandlung.

Können Sie auch unser Firmenbauteil integrieren?

Das prüfen wir anhand von Material, Maßen und Oberfläche. Fotos und möglichst ein Probestück sind der Einstieg; der genaue Ablauf entsteht für die konkrete Aufgabe.

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